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Neue Ausgabe des Mittelstand-Digital Magazins WISSENSCHAFT TRIFFT PRAXIS erschienen

In der aktuellen, 6. Ausgabe des Mittelstand-Digital Magazins WISSENSCHAFT TRIFFT PRAXIS zum Thema „Usability und User Experience in der Arbeitswelt von morgen“ ist SmartLive mit dem Artikel „Shop & Play: Erlebnis im Smart Home. Mit der Technik weg von der Technik“ vertreten. Darin stellen wir den im Projekt entwickelten Shop & Play Ansatz vor, der sowohl aus Sicht der Nutzer und deren Bedürfnisse, als auch hinsichtlich der technischen Realisierung und notwendigen Infrastrukturen unsere Forschungsarbeit beleuchtet.

Motiviert war die Arbeit durch die Überlegung, dass die Integration eines Smart Home-Systems in Neu- oder Bestandsbauten heute in immer mehr Haushalten diskutiert wird. Bestehende Systemlösungen sind derzeit aber nur limitiert am Bedarf der Nutzer orientiert, immer noch technisch komplex und überwiegend manuell in Betrieb zu nehmen. Im Rahmen einer Living Lab-Studie haben wir uns dieser Problemstellung mittels einer qualitativen Daten-erhebung in 14 Testhaushalten genähert. Wir haben zunächst Bedürfnisse und gegenwärtige Probleme mit aktuellen Systemlösungen am Markt analysiert und darauf aufbauend nutzerzentriert ein Konzept für die bedarfsgerechte Auswahl-, Regeldefinition und Inbetriebnahme eines Smart Home-Systems entwickelt. Dabei soll die technische Auswahl und Konfiguration des Smart Home-Systems in den der Installation vorgelagerten Einkaufs- und Logistik-Prozess übertragen werden und den Nutzer von der technischen Inbetriebnahme befreien, um so das Erlebnis und den Mehrwert eines smarten Zuhauses zu steigern.

Der gesamte Artikel steht als Download zur Verfügung.

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Seit inzwischen fünf Monaten wird unser Dashboard-System open.DASH auf Herz und Nieren getestet. Und es soll immer besser werden. Deswegen wird das open.DASH aktuell weiter entwickelt. Gemeinsam mit den Testhaushalten des Living Lab Siegen erfassen wir Bedarfe einzelner Nutzer, aber auch ganzer Familien, an ein individualisierbares Dashboard. Hintergrund und Ziel ist die Visualisierung der vielen Datenmengen, die im Haushalt entstehen. Wie viel Strom verbrauche ich im Monat? Sind gerade alle meine Fenster geschlossen? – Das ist aber nur ein Bruchteil der Fragen, die sich End-User über ihre Daten stellen und visualisiert, schnell und auf einen Blick sehen wollen.

Wir wollen es den Nutzern möglichst einfach, aber auch personalisierbar machen. Deswegen besteht open.DASH aus zwei verschiedenen Nutzungsgrundlagen. Einerseits gibt es vordefinierte Widgets, die angepasst werden können. Andererseits können User selbst Visualisierungen erstellen.

Nach dem Update kann das open.DASH noch besser den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Es wird möglich sein, zum Beispiel Kalender, To-Do-Listen oder soziale Medien ins Dashboard einzubetten. Die Widgets können je nach Interessen und Präferenzen in ihrer Größe und Platzierung angepasst werden, außerdem kann jeder Nutzer eigene Reports erstellen – die werden ihm regelmäßig zugesendet.

open.DASH wird gemeinsam mit den Testhaushalten weiter entwickelt und im Living Lab getestet. Wir freuen uns auf die neue Version.

Bisherige Smart Home-Modelle funktionieren nicht

In der aktuellen Ausgabe des ew Magazins stellen wir den im Projekt SmartLive entwickelten Smart Home Shop & Play Ansatz vor und zeigen auf, wie vor allem Stadtwerke und Energiedienstleister sich diesen Ansatz nutzbar machen können.

In Zeiten rückläufiger Margen im klassischen Strom- und Gasvertrieb ist der Ausbau innovativer Geschäftsfelder für Stadtwerke als kommunale Wirtschaftstreiber essenziell, um ihr Angebot gegenüber Letztverbrauchern zu erweitern. Auf der Suche nach neuen Produkten hat in den vergangenen Jahren das Interesse am Geschäftsfeld Smart Home und der damit einhergehenden Entwicklung von Smart Home Lösungen deutlich zugenommen. Zahlreiche Hürden und Herausforderungen sind allerdings der Grund, warum aktuell am Markt erhältliche Lösungen nicht so erfolgreich sind, wie es sich die Anbieter wünschen. Smart Home Shop & Play stellt einen neuen Ansatz vor, der den Einstieg in den Smart Home Markt erleichtern soll.

Der gesamte Artikel steht als Download zur Verfügung.

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Nutzer-Workshop zu Informationsbedarfen im Alltag

Jeder kennt es und mindestens jeder von uns hat deshalb schon einmal geflucht. Mal eben zwischen dem Musik-Player auf dem Smartphone und dem Fahrplan hin und her switchen während man morgens noch schnell seinen Kaffee trinkt, kann manchmal störend sein. Bestimmte Informationen scheinen auf den ersten Blick nicht zusammen zu gehören, aber wenn es so wäre, könnten wir uns über den Tag hinweg ein paar Interaktionswege am Smartphone sparen und hätten alles für uns Wichtige auf einen Blick.

Um herauszufinden, was für jeden Einzelnen interessante Informationen sind und wie diese aufbereitet sein müssten, haben wir uns am 22. November in einem Kreativ-Workshop gemeinsam mit unseren Siegener Living Lab-Haushalten zusammen gesetzt und Ideen für ein alltasgübergreifendes Dashboard gesammelt. Nach 2,5 Stunden Workshop ist allerlei buntes entstanden. Dabei waren neben aktuellen Nachrichten, Informationen über gemeinsame Termine, Todo-Listen und Erinnerungen auch Wünsche nach der aktuellen Verkehrslage auf dem Arbeits- bzw. Nachhauseweg, der günstigsten Tankstelle in der Nähe, der Blick in sein intelligentes Zuhause mit Möglichkeiten der schnellen Steuerung oder der Status der zu erwartenden Paketbestellung von besonderem Interesse. Einer unserer Haushalte betonte nochmal die Wichtigkeit, dass ein persönliches Dashboard nicht nur individuelle Informationen in Form von Widgets bietet, sondern er diese auch in der Größe und Art individuelle anpassen möchte. So könne man Highlights setzen und trotzdem Informationen unterbringen, die interessant sind, aber eine geringere Priorität haben.

Die Ergebnisse fließen aktuell in die weitere Entwicklung von open.DASH ein, der von uns entwickelten Visualisierungsplattform für smarte Daten.

 

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Workshop zum kreativen Dashboard-Design

Im Rahmen des World Usability Days an der Universität Siegen haben wir uns mit individualisierten Dashboards auseinander gesetzt. Unter dem Motto „Find the cat in your data! Gestalte dein persönliches Dashboard haben zahlreiche Workshop-TeilnehmerInnen in Kleingruppen ihre persönliche Oberfläche mit relevanten Informationen gestaltet. Mithilfe der Persona „Jürgen“ wurde ein Tagesablauf inszeniert, dessen Daten in ein Dashboard eingebunden wurden. Angeregt durch Jürgen durften die TeilnehmerInnen mit Zetteln, Stiften, Papier, Schere und Kleber ihre eigenen Visualisierungen gestalten. Verschiedene und vor allem interessante Dashboards waren nach 60 Minuten konzentriertem Arbeiten das Endergebnis.

Eine spannende Aufgabe mit spannenden und vielfältigen Ergebnissen: Die eine Gruppe identifiziert typische Smart Home Daten wie Energie, Sicherheit oder Anwesenheitsinformationen als besonders wichtig, andere stellen Fitness- und Ernährungsdaten in den Vordergrund. Andere Ideen waren beispielsweise eine Stressübersicht, die als Indikator für zu viel Arbeit oder zu viele Termine dient. Erinnerungen an Geburtstage, Menüpläne von Restaurants in der Nähe, Nachrichten aus sozialen Medien oder schlicht eine Wetterübersicht – jedes gestaltete Dashboard zeigte unterschiedliche Anforderungen und Bedarfe auf. Innerhalb kurzer Zeit sind so tolle, neue Ideen für eine individualisierte Oberfläche entstanden, die wir in Zukunft weiter im Rahmen unseres open.DASH-Prototypen erforschen und entwickeln wollen.

Die Besucher des World Usability Days in Siegen hatten außerdem wieder die Möglichkeit, unseren Showroom zu besichtigen, in dem verschiedene Szenarien mit unterschiedlichen Smart Home Komponenten zum Anfassen aufgebaut sind.

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